Der Volkswagen ID.2 rückt näher: Das Elektroauto der deutschen Marke soll weniger als 25.000 Euro kosten und noch dieses Jahr vorgestellt werden.
Welche Bedeutung hat der Volkswagen ID.2?
Für Volkswagen-Vertriebschef Martin Sander ist der ID.2 mehr als ein weiteres leistbares Modell im Angebot der Marke. In einem Interview mit Automotive News Europe sagte er, das neue Modell „verändert die Spielregeln“ – sowohl für die Kundschaft als auch für Volkswagen selbst.
„Als Kompaktmodell liegt es im Herzen des europäischen Marktes und im Herzen all dessen, wofür Volkswagen steht: das Auto für das Volk.“
Martin Sander, Vertriebschef von Volkswagen
Laut Sander verändert der ID.2 die Spielregeln auf Kundenseite und innerhalb des Unternehmens: „in Bezug auf das Volumen und die Zahl der Kunden, die die Vorteile eines Elektrofahrzeugs erleben werden“, ebenso wie „in unserem Unternehmen, denn damit dieses Modell wirtschaftlich funktioniert, müssen wir die Fahrzeuge anders entwickeln und herstellen“.
Der Vertriebschef ergänzte: „Als Unternehmen muss Volkswagen viel effizienter und zukunftssicherer werden. Deshalb ist der ID.2 nicht nur für den Markt und die Verbraucher wichtig, sondern auch für unser Vertrauen und unsere Arbeitskultur.“
Was ist bereits bekannt?
Zur Serienversion wurden bislang nur wenige technische Daten veröffentlicht. Der 2023 vorgestellte Prototyp ID.2all, der einen Ausblick auf das Modell gibt, lieferte jedoch einige wichtige Hinweise.
Als Basis dient die MEB Entry, eine günstigere Abwandlung der bekannten MEB. Anders als die übrigen ID.-Modelle verzichtet sie hinten auf eine Einzelradaufhängung und nutzt stattdessen eine Verbundlenkerachse. Damit wird der ID.2 zum ersten Elektroauto der ID.-Familie mit Frontantrieb.
Für den Prototyp wurden eine Reichweite von bis zu 450 km nach WLTP und eine Leistung von 166 kW (226 PS) angegeben. Wie gross die Batterie oder Batterien ausfallen, ist weiterhin unbekannt. Volkswagen kündigte aber Gleichstromladen (DC) mit bis zu 125 kW an.
Innenraum und Platzangebot des ID.2all
Obwohl der ID.2all ein Prototyp ist, wirkt er bereits sehr seriennah. Daher dürfte sich der künftige ID.2 optisch nicht wesentlich von ihm unterscheiden.
Ähnliches gilt für den Innenraum: Das minimalistische Cockpit des ID.2all wird von zwei Bildschirmen geprägt – einem zentralen 12,9-Zoll-Touchscreen und einem 10,9-Zoll-Display für die Instrumente. Einige physische Bedienelemente haben aber ebenfalls „überlebt“.
Ein möglicher Vorteil des künftigen Volkswagen ID.2 gegenüber manchen Konkurrenten wie dem neuen Renault 5 ist das Platzangebot.
Der Prototyp ist mit 4,05 m Länge ähnlich gross wie ein Volkswagen Polo. Dennoch wurde für ihn ein Kofferraumvolumen von 490 Litern angegeben, das sich auf bis zu 1330 Liter erweitern lässt. Damit übertrifft er sowohl den Volkswagen Golf mit 380 Litern als auch den ID.3 mit 385 Litern.
Wann kommt der Volkswagen ID.2?
Die Vorstellung des Volkswagen ID.2 ist noch für dieses Jahr vorgesehen. Der Marktstart wird für 2026 erwartet.
Quelle: Automotive News






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