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Die sechs günstigsten Plug-in-Hybride auf dem Markt im Überblick

Sechs moderne Elektroautos in verschiedenen Farben in hellem Autohaus mit Ladestationen.
In diesem Artikel
  1. Volkswagen Caddy – ab 33.682 Euro
  2. MG HS – ab 37.969 Euro
  3. Peugeot 308 – 38.510 Euro
  4. Opel Astra – ab 39.990 Euro
  5. Volkswagen Golf – ab 40.817 Euro
  6. BYD Seal U DM-i – ab 41.495 Euro

Plug-in-Hybride gelten zunehmend als Übergangstechnologie auf dem Weg zur vollständigen Elektrifizierung. Sie verbinden die Vielseitigkeit eines Verbrennungsmotors mit der Möglichkeit, kurze und überwiegend städtische Strecken rein elektrisch zurückzulegen. Deshalb setzen immer mehr Hersteller auf diese Antriebsart.

Das Angebot ist deutlich gewachsen und umfasst inzwischen nahezu alle Fahrzeugtypen aus unterschiedlichen Segmenten. Bei aktuellen Modellen kann die maximale rein elektrische Reichweite bereits mehr als 100 km betragen, gemessen im kombinierten WLTP-Zyklus.

Der Preis bleibt dennoch eines der wichtigsten Entscheidungskriterien. Zwar kosten viele Plug-in-Hybride weiterhin mehr als 50.000 Euro, es gibt aber auch günstigere Alternativen. Hier stellen wir die sechs günstigsten Plug-in-Hybride auf dem Markt vor, deren Grundpreis jeweils unter 45.000 Euro liegt.

Volkswagen Caddy – ab 33.682 Euro

Der Volkswagen Caddy ist der einzige Van in dieser Kaufübersicht. Seine erste Generation kam 1978 auf den Markt. Heute wird das Modell in der fünften Generation verkauft, die 2021 eingeführt wurde.

Der Caddy basiert auf der MQB-Plattform, die auch mehrere andere Modelle des Volkswagen-Konzerns nutzen. Zur Ausstattung gehören verschiedene Sicherheits- und Fahrassistenzsysteme, darunter eine adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Stop-and-go-Funktion, ein Spurhalteassistent und teilautonomes Fahren auf Level 2.

Als Plug-in-Hybrid mit Benzinmotor ist der Caddy mit einer Höchstleistung von 150 PS (110 kW) erhältlich; hinzu kommt ein Elektromotor mit 85 kW (116 PS). Die Batterie mit 25 kWh ermöglicht laut WLTP eine rein elektrische Reichweite von bis zu 118 km.

Volkswagen bietet den Caddy in zwei Karosserievarianten an: Das kürzere Modell misst 4.500 mm in der Länge und 1.816 mm in der Höhe, der Maxi ist 4.853 mm lang und 1.818 mm hoch.

MG HS – ab 37.969 Euro

Der MG HS ist derzeit der einzige Plug-in-Hybrid mit Benzinmotor der britischen Marke. Zugleich zählt er zu den günstigeren Angeboten auf dem Markt.

Im SUV arbeitet ein Hybridsystem aus einem 1,5-Liter-Benzinmotor mit 143 PS und einem Elektromotor mit 135 kW (183 PS). Ein zusätzlicher Generator mit 110 kW (150 PS) versorgt den Elektromotor mit Energie. Die kombinierte Leistung beträgt 309 PS (227 kW). Damit ist der MG HS das stärkste Modell dieser Kaufübersicht. Lernen Sie ihn im Detail kennen:

Seine Batterie verfügt über 21,4 kWh Kapazität und ermöglicht eine elektrische Reichweite von bis zu 109 km nach WLTP.

Im Innenraum gibt es zwei 12,3-Zoll-Displays: eines in der Mitte und eines für die Instrumentenanzeige. Serienmäßig sind außerdem 13 Fahrassistenzsysteme an Bord, darunter ein automatischer Notbremsassistent und eine Geschwindigkeitsregelung, sowie sieben Airbags und eine 360-Grad-Kamera.

Der MG HS ist 4.655 mm lang und 1.644 mm hoch. Sein Kofferraum fasst 441 Liter.

Peugeot 308 – 38.510 Euro

Wer ein kompakteres Auto sucht, könnte im Peugeot 308 eine passende Wahl finden. Er ist 4.367 mm lang und 1.441 mm hoch und bietet einen Kofferraum mit bis zu 361 Litern Volumen.

Im Jahr 2025 erhielt die Plug-in-Hybrid-Version mit Benzinmotor eine umfassende Aktualisierung. Der 1.6 PureTech-Benziner blieb erhalten und ist mit 150 PS (110 kW) oder 180 PS (130 kW) verfügbar. Das elektrische System wurde hingegen überarbeitet.

Zum Einsatz kommen nun ein neuer Elektromotor mit 92 kW (125 PS) und eine Batterie mit 17,2 kWh Kapazität. Der Peugeot 308 Plug-in-Hybrid erreicht damit eine maximale kombinierte Leistung von 195 PS (143 kW). Die elektrische Reichweite liegt mit dieser Konfiguration bei bis zu 85 km im WLTP-Zyklus. Entdecken Sie alle Details:

Den Innenraum prägt das Peugeot i-Cockpit mit digitaler Instrumentenanzeige und einem zentralen 10-Zoll-Display. Zur Serienausstattung zählen unter anderem eine adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Stop-and-go-Funktion und Parksensoren hinten sowie diverse weitere Elemente.

Opel Astra – ab 39.990 Euro

Optisch unterscheidet sich der Opel Astra zwar vollständig vom Peugeot 308, tatsächlich ist er jedoch dessen deutscher „Cousin“.

Das deutsche Kompaktmodell nutzt dieselbe Plattform (EMP2) und ist mit dem gleichen 1.6 PureTech-Benzinmotor erhältlich. Je nach gewählter Version leistet dieser 150 PS oder 180 PS.

Zusammen mit einem Elektromotor mit 81 kW (110 PS) bietet der Opel Astra eine Höchstleistung von 180 PS (132 kW) oder 225 PS (165 kW). Letzterer Wert gilt für die sportlicher gestaltete GSe-Version.

Bei der Reichweite verliert der Astra allerdings „Punkte“: Seine Batterie hat eine Kapazität von 12,4 kWh und ermöglicht im kombinierten WLTP-Zyklus bis zu 60 km.

Innen bietet der Opel Astra zwei 10-Zoll-Displays und ein traditionelleres Design als der 308. Für Funktionen wie Klimaanlage und Radio gibt es physische Tasten. Zur Serienausstattung gehören unter anderem Fahrassistenzsysteme (ADAS) und eine automatische Fernlichtsteuerung.

Volkswagen Golf – ab 40.817 Euro

Während der MG HS das leistungsstärkste Modell dieser Kaufübersicht ist, bietet der Volkswagen Golf e-Hybrid die größte elektrische Reichweite: Dank einer Batterie mit 19,7 kWh nutzbarer Kapazität gibt Volkswagen bis zu 143 km an.

Nach seiner jüngsten Aktualisierung nutzt der Golf unter der Motorhaube den 1.5 TSI. Die kombinierte Leistung reicht von 204 PS (150 kW) beim e-Hybrid bis zu 272 PS (200 kW) beim sportlicheren GTE. Hier erfahren Sie alle Details:

Äußerlich trägt der Golf eine neue Lichtsignatur, die wichtigsten Neuerungen finden sich jedoch im Innenraum. Der neue zentrale Bildschirm ist mit 12,9 Zoll größer als je zuvor und gehört zur Serienausstattung. Ebenfalls an Bord sind unter anderem eine Drei-Zonen-Klimaautomatik und eine Rückfahrkamera.

BYD Seal U DM-i – ab 41.495 Euro

Am Ende der Liste steht mit dem BYD Seal U DM-i wieder ein Modell im gefragten SUV-Format. Sein Plug-in-Hybridsystem kombiniert einen Benzinmotor mit 1,5 Litern Hubraum und einen Elektromotor. Gemeinsam liefern sie eine Höchstleistung von 160 kW (218 PS) und ein Drehmoment von 300 Nm.

Der größte Unterschied betrifft jedoch die Batteriekapazität und die elektrische Reichweite. Je nach Version stehen 18,3 kWh und 80 km beziehungsweise 26,6 kWh und 125 km zur Verfügung.

Außen teilt der Seal U DM-i seine Ästhetik und die Designsprache „Ozean-Ästhetik“ mit dem Seal. Im Innenraum ähnelt er dagegen stärker dem Han und dem Atto 3. Dort gibt es zwei Displays: eines für die Instrumentenanzeige mit 12,3 Zoll und eines für das Infotainmentsystem mit 15,6 Zoll.

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Markus Höller

Markus Höller ist gelernter Kfz-Technikermeister aus dem Burgenland und beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit moderner Fahrzeugdiagnose, Service und Reparatur. Sein besonderes Interesse gilt der E-Mobilität, der Fahrzeugtechnik im ländlichen Raum sowie praxisnahen Tipps für Autofahrerinnen und Autofahrer im Burgenland.

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