Mitsubishi hat den neuen Eclipse Cross vorgestellt – das erste wirklich vollelektrische Modell der japanischen Marke. Streng genommen war zwar der i-MiEV der Erste, doch steckte die Elektromobilität damals im Vergleich zu heutigen Elektroautos noch in den Anfängen. Zudem kostete er seinerzeit mehr als 40.000 Euro.
Das neue Kompakt-SUV stammt aus der Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi. Seine Ähnlichkeit mit dem Zwillingsmodell Renault Scenic E-Tech ist dabei kaum zu übersehen.
Mitsubishi Eclipse Cross: Akku, Reichweite und Antrieb
Zum Marktstart wird der Mitsubishi Eclipse Cross mit einem 87-kWh-Akku angeboten, der eine maximale Reichweite von mehr als 600 km nach WLTP verspricht. Im nächsten Jahr soll eine weitere Batterie mit geringerer Kapazität folgen. In beiden Fällen ist DC-Schnellladen mit einer maximalen Leistung von bis zu 150 kW möglich.
Der Elektromotor des Systems leistet maximal 160 kW (217 PS) und entwickelt 300 Nm Drehmoment. Laut den angegebenen Fahrleistungen beschleunigt das SUV in 8,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht höchstens 170 km/h. Für die Energierückgewinnung beim Bremsen stehen vier Stufen zur Verfügung.
Bei der Karosserie setzt Mitsubishi vorne auf die jüngste Weiterentwicklung der Designsprache Dynamic Shield und hinten auf das Wide-Hexagon-Konzept. Auf Basis der CMF-EV-Plattform misst das Modell 4,47 m in der Länge, 1,86 m in der Breite und 1,57 m in der Höhe.
Digitales Cockpit und Konnektivität
Bei der Entwicklung des Innenraums des Mitsubishi Eclipse Cross hatten Digitalisierung und Komfort hohe Priorität. Entsprechend gehört ein 12,3 Zoll großer Touchscreen in der Mittelkonsole zur Ausstattung.
Über den Bildschirm lassen sich Google-Dienste wie die Karten, der virtuelle Assistent und der App-Store Google Play nutzen. Smartphones können außerdem über Apple CarPlay und Android Auto verbunden werden.
Produktion in Europa und acht Jahre Garantie
Der neue, vollelektrische Mitsubishi Eclipse Cross wird ab dem letzten Quartal dieses Jahres im französischen Werk Douai gebaut. Dort teilt er sich die Fertigungslinie mit weiteren Modellen der Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi. Kurz darauf, im Jahr 2026, soll er auf den Markt kommen.
Für Mitsubishi ist das SUV ein wichtiger Baustein bei der Elektrifizierung der Modellpalette auf dem europäischen Markt. Es ergänzt dabei den neuen Mitsubishi Outlander PHEV sowie den künftigen Grandis.
Auch bei der Zuverlässigkeit setzt die Marke weiterhin auf umfassenden Schutz: Für Motor und Batterie sind acht Jahre oder 160.000 km Garantie vorgesehen, gegen Korrosion sind es bis zu zwölf Jahre. Gegenüber den direkten Konkurrenten könnte dies für das neue Modell ein entscheidendes Argument sein.






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