Die Fluggesellschaft Emirates hat eine Vereinbarung mit GE Aerospace über technische Beratung und Schulungen angekündigt. Ziel ist es, Fähigkeiten zur Reparatur einzelner Komponenten der Triebwerke GE90 und GP7200 aufzubauen. Diese kommen in der Emirates-Flotte in Flugzeugen der Typen Boeing 777 beziehungsweise Airbus A380 zum Einsatz.
Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von Adel Al Redha, Vizepräsident und Chief Operating Officer von Emirates, sowie Mohamed Ali, Präsident und CEO der Sparte für kommerzielle Triebwerke und Dienstleistungen bei GE Aerospace. Die Zeremonie fand am Hauptsitz der Emirates Group in Dubai statt.
Ausbau des Emirates-Triebwerkswartungszentrums
Nach Angaben der Fluggesellschaft ist die Partnerschaft Teil des Ausbaus des Emirates Engine Maintenance Centre (EEMC). In das Zentrum sollen 300 Millionen US-Dollar investiert werden, um seine Infrastruktur und seine Kapazitäten für die Wartung, Reparatur und Überholung von Flugzeugtriebwerken zu erweitern.
GE Aerospace wird Emirates im Rahmen der Vereinbarung mit Fachwissen beim Aufbau des Reparaturprozesses für Komponenten unterstützen. Zudem werden die technischen Teams des EEMC geschult, damit sie internationale Verfahren und Standards der Luftfahrtbranche anwenden können.
„Wir freuen uns sehr, einen strategischen Schritt zum Ausbau unserer Fähigkeiten bei der Triebwerksreparatur zu setzen. Dazu investieren wir in Infrastruktur und gehen eine Partnerschaft mit GE Aerospace ein, um unsere Vision einer Triebwerksreparatur und -wartung auf Weltklasseniveau zu unterstützen“, sagte Adel Al Redha.
Der Manager ergänzte, die Partnerschaft sei wichtig, um die Beschäftigten des Unternehmens für Reparaturen an den Triebwerken GE90 und GP7200 zu qualifizieren. Diese treiben die Boeing 777 und einen Teil der Airbus-A380-Flotte von Emirates an.
„Die Vereinbarung mit GE Aerospace wird entscheidend dazu beitragen, unseren Beschäftigten die spezialisierten Fähigkeiten für die Reparatur von Komponenten der Triebwerke GE90 und GP 7200 zu vermitteln, die unsere Boeing 777 und einen Teil unserer Airbus-A380-Flotte antreiben. Zusammen mit dem Ausbau unseres Triebwerkswartungszentrums in Dubai wird dies Emirates Engineering als Kompetenzzentrum für Triebwerksreparaturen positionieren und eine effiziente und kontinuierliche Wartung dieser Triebwerke für Emirates ermöglichen“, erklärte er.
GE Aerospace unterstützt die Wartungskapazitäten von Emirates
Mohamed Ali betonte, GE Aerospace betrachte Emirates als strategischen Partner. Zugleich hob er das Engagement des Herstellers hervor, den Ausbau der Wartungskapazitäten der Fluggesellschaft zu unterstützen.
„Emirates ist ein geschätzter Kunde und ein wichtiger Partner. GE Aerospace ist stolz darauf, die Fluggesellschaft beim Ausbau ihrer Fähigkeiten zur Triebwerksreparatur und bei der langfristigen Stärkung der Kapazitäten des Luftfahrtökosystems der Vereinigten Arabischen Emirate zu unterstützen. Diese Vereinbarung spiegelt das Engagement von GE Aerospace wider, die im Einsatz befindlichen Flotten unserer Kunden über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu unterstützen“, sagte der Manager.
Emirates Engineering bietet derzeit umfassende technische Betreuung sowie Linien- und Basiswartung für die Emirates-Flotte. Diese besteht aus mehr als 270 Flugzeugen der Typen Boeing 777, Airbus A380 und Airbus A350. Das Emirates-Triebwerkswartungszentrum wurde 2014 gegründet und führt Reparatur- und Wartungsarbeiten an den Triebwerken der Flugzeuge der Airline durch.






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