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Bugatti Brouillard: Das einzigartige W16-Modell auf Basis des Mistral

Silberner Bugatti Chiron Supersportwagen in einem hellen, spiegelnden Ausstellungsraum.
In diesem Artikel
  1. Bugatti Brouillard mit eigenständiger Karosserie
  2. Das Interieur des Bugatti Brouillard
  3. 8,0 Liter, 16 Zylinder und vier Turbolader
  4. Nicht jeder kann am Solitaire-Programm teilnehmen

Bugatti hatte den Mistral bereits als Schwanengesang für seinen legendären W16-Motor angekündigt. Nun überrascht die Marke mit dem Brouillard, der ebenfalls von diesem Triebwerk angetrieben wird.

Beim Brouillard handelt es sich nicht um eine neue, auf einige Dutzend Fahrzeuge begrenzte Sonderedition. Er ist ein Einzelstück und zugleich das erste Fahrzeug des neuen, ultraexklusiven Programms Solitaire, das die individuellen Wünsche jedes Kunden erfüllen soll.

Bugatti Brouillard mit eigenständiger Karosserie

Als Grundlage dient dem Brouillard der Bugatti Mistral: Er übernimmt dessen tragende Struktur und den W16-Motor. Laut Bugatti-Designchef Frank Heyl gibt es jedoch, wie er gegenüber Autocar erklärte, „nicht ein einziges identisches Karosserieteil“. Auffällig sind das teilweise transparente feste Dach sowie die stärker ausgeprägten hinteren „Schultern“ und Kotflügel.

Auch andere Modelle der Marke lieferten Anregungen, darunter der Veyron. Das zeigt sich an der funktionalen doppelten Lufteinlassöffnung auf dem Dach und an der stärker nach vorne geneigten Haltung.

Hinzu kommen ein neuer Spoiler, überarbeitete Stoßfänger und senkrecht angeordnete Auspuffendrohre. Typische Gestaltungsmerkmale von Bugatti bleiben erhalten, etwa der hufeisenförmige Kühlergrill aus Aluminium und die X-förmigen Rückleuchten.

Das Interieur des Bugatti Brouillard

Auch den Innenraum hat Bugatti neu gestaltet. Zu den Besonderheiten zählen ein grünes Karomuster im Tartan-Stil, geliefert von einem Pariser Haus für Luxusstoffe, und der großflächige Einsatz von Kohlefaser mit grünlicher Oberfläche.

Da der Brouillard ein Coupé ist, findet sich im Innenraum zudem die markante beleuchtete Linie in C-Form, die erstmals im Bugatti Chiron zu sehen war.

8,0 Liter, 16 Zylinder und vier Turbolader

Unter der exklusiven Karosserie arbeitet weiterhin der 8,0 Liter große W16 mit vier Turboladern und 1600 PS. Sein Drehmoment gelangt über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an alle vier Räder.

Wie beim Mistral fallen die Fahrleistungen extrem aus: Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 440 km/h. Beim Brouillard stehen jedoch die individuelle Gestaltung und die Exklusivität als Einzelstück im Vordergrund.

Nicht jeder kann am Solitaire-Programm teilnehmen

Das liegt nicht allein am enormen Preis für die Bestellung eines Einzelstücks. Die Kosten für den Bugatti Brouillard, der nächste Woche beim Pebble Beach Concours ausgestellt, aber erst 2027 ausgeliefert wird, werden auf 13 Millionen Euro geschätzt. Damit wäre er sogar teurer als der La Voiture Noire. Der endgültige Preis dürfte geheim bleiben.

Um an dem exklusiven Programm teilnehmen und ein Einzelstück bestellen zu können, müssen Interessenten laut Bugatti bereits eine Vorgeschichte mit der Marke und zudem eine Sammlung haben.

Die neue Abteilung kann alle sechs Monate ein Einzelstück erschaffen. Alles deutet darauf hin, dass bereits weitere Modelle entwickelt werden – diesmal auf Basis des neuen Tourbillon und seines V16-Hybridantriebs. Möglicherweise werden nicht alle öffentlich bekannt, falls die Kunden ihre Fahrzeuge lieber privat halten möchten.

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Markus Höller

Markus Höller ist gelernter Kfz-Technikermeister aus dem Burgenland und beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit moderner Fahrzeugdiagnose, Service und Reparatur. Sein besonderes Interesse gilt der E-Mobilität, der Fahrzeugtechnik im ländlichen Raum sowie praxisnahen Tipps für Autofahrerinnen und Autofahrer im Burgenland.

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