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15 Neuwagen in Portugal unter 19 000 Euro

Weiße Elektroautos stehen in einer Reihenfolge in einem modernen Autohaus mit großen Fenstern.
In diesem Artikel
  1. Dacia ist der Preis-Leistungs-Champion
  2. Stellantis mischt bereits mit
  3. Auch Japaner und Koreaner mischen „mit“
  4. Wie könnte diese Aufstellung künftig aussehen?
  5. Nächste Woche wieder ein Termin bei Auto Rádio

Die Preise für Neuwagen steigen weiter, doch auf dem portugiesischen Markt gibt es nach wie vor leistbare Angebote. Erwartungsgemäß finden sie sich ausschließlich in den Segmenten A und B, dafür steht eine Reihe unterschiedlicher Modelle zur Wahl.

In der jüngsten Folge von Auto Rádio, einem Podcast von Razão Automóvel mit Unterstützung von PiscaPisca.pt, haben wir alle Neuwagen gesucht, die in Portugal für weniger als 19 000 Euro erhältlich sind, und sind dabei auf insgesamt 15 Modelle gekommen.

Dazu zählt auch der Dacia Sandero, der günstigste Neuwagen des Landes. Möglicherweise genau deshalb wurde er 2024 erstmals Verkaufschampion in Portugal und Europa. Das unterstreicht, welchen Stellenwert Modelle dieser Preisklasse für portugiesische Privatkunden haben.

Dacia ist der Preis-Leistungs-Champion

2024 setzte Dacia in Europa mehr als 270 000 Sandero ab – kein anderes Modell erreichte diesen Wert. Die Zeit, in der der Volkswagen Golf den europäischen Markt dominierte, ist längst vorbei.

Worin liegt das Erfolgsrezept des Sandero? Im Preis. Er ist nicht die einzige Stärke des Modells, aber zweifellos sein wichtigstes Argument: In Portugal beginnt der Preis bei 14 050 Euro.

Dank der Zuverlässigkeit der Renault-Gruppe, eines zunehmend abenteuerlichen Auftritts und der Ausstattung, die heutige Kunden erwarten, hat sich Dacia in den vergangenen Jahren als maßgebliche Marke unter den leistbaren Autos etabliert.

Dass dies zutrifft, zeigt auch die Liste der 15 Modelle unter 19 000 Euro: Fünf davon tragen das Dacia-Logo – Sandero, Sandero Stepway, Logan, Jogger und Spring. Der Duster verpasst die Auswahl lediglich um 350 Euro.

Stellantis mischt bereits mit

Viele Jahre lang schien kein Hersteller Dacia ernsthaft herausfordern zu wollen. Das ändert sich nun: Mit der neuen globalen Smart-Car-Plattform von Stellantis verfügt Citroën über neue Mittel, um Dacia und dem Sandero Konkurrenz zu machen.

Ein Beispiel ist der neue Citroën C3. Seine nicht elektrifizierten Ausführungen starten bei 15 240 Euro. Damit ist er der drittgünstigste Neuwagen in Portugal, nur der Sandero und der bereits in die Jahre gekommene Mitsubishi Space Star kosten weniger.

Der neue C3 punktet mit Komfort, der heute notwendigen Grundausstattung und einer robusten Optik. Wir sind ihn bereits gefahren und berichten über alles Wissenswerte:

Wem das Design des französischen Modells nicht vollständig zusagt, sollte seinen Blick nach Italien richten – genauer gesagt auf den neuen FIAT Grande Panda.

Er nutzt dieselbe Basis und dieselben technischen Lösungen wie der C3, greift optisch jedoch den ursprünglichen Panda auf und bietet ein besser abgestimmtes Fahrverhalten. Allerdings ist er etwas teurer: Da die Basisversion bereits elektrifiziert ist (Mildhybrid), startet er bei 18 616 Euro.

Auch Japaner und Koreaner mischen „mit“

Die Auswahl an Neuwagen unter 19 000 Euro wäre ohne die Angebote von Mitsubishi, Hyundai, Kia und Toyota nicht vollständig. Allein diese drei Marken stellen sieben Modelle in dieser Preisklasse.

Der Mitsubishi Colt, der fast alles mit dem Renault Clio teilt, beginnt bei 17 218 Euro und zählt ebenso wie der Hyundai i20 zu den soliden Angeboten im B-Segment. Auch den i20 haben wir bereits getestet – und selbst die günstigste Variante hat uns überzeugt:

Auffällig ist außerdem, dass der Toyota Aygo X aus dem A-Segment zu den Modellen gehört, die der Marke von 19 000 Euro am nächsten kommen. Dabei profitiert er von der Zuverlässigkeit, die mit der japanischen Marke verbunden wird.

Vollständige Liste der Neuwagen, die in Portugal für weniger als 19 000 Euro gekauft werden können:

  • Dacia Sandero - ab 14 050 Euro
  • Mitsubishi Space Star - ab 15 149 Euro
  • Citroën C3 - ab 15 240 Euro
  • Dacia Sandero Stepway - ab 16 150 Euro
  • FIAT Pandina - ab 16 300 Euro
  • Dacia Logan - ab 16 700 Euro
  • Kia Picanto - ab 16 899 Euro
  • Dacia Spring - ab 16 900 Euro
  • Mitsubishi Colt - ab 17 218 Euro
  • Hyundai i10 - ab 17 680 Euro
  • Kia Stonic - ab 17 875 Euro
  • Toyota Aygo X - ab 18 240 Euro
  • Dacia Jogger - ab 18 350 Euro
  • Hyundai i20 - ab 18 510 Euro
  • FIAT Grande Panda - ab 18 616 Euro

Wie könnte diese Aufstellung künftig aussehen?

Da die Elektrifizierung an Bedeutung gewinnt und die europäischen Vorgaben für Emissionen und Sicherheit immer strenger werden, spricht alles dafür, dass Neuwagen weiterhin teurer werden.

Deshalb ist es durchaus wahrscheinlich, dass bei einer Wiederholung dieser Suche weniger als 15 neue Modelle unter der Grenze von 19 000 Euro liegen werden.

Die Zukunft können wir nicht vorhersagen, aber wir können schon jetzt eine weitere Auto-Rádio-Folge zum selben Thema für später einplanen. Sind Sie dabei?

Nächste Woche wieder ein Termin bei Auto Rádio

Es gibt also genügend Gründe, die neueste Folge von Auto Rádio anzusehen oder anzuhören. Der Podcast ist nächste Woche wieder auf den gewohnten Plattformen verfügbar: YouTube, Apple Podcasts und Spotify.

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Markus Höller

Markus Höller ist gelernter Kfz-Technikermeister aus dem Burgenland und beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit moderner Fahrzeugdiagnose, Service und Reparatur. Sein besonderes Interesse gilt der E-Mobilität, der Fahrzeugtechnik im ländlichen Raum sowie praxisnahen Tipps für Autofahrerinnen und Autofahrer im Burgenland.

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