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Die sechs Kombis mit den größten Kofferräumen

Audi Kombi in einem Showroom mit offenem Kofferraum, daneben Reisetaschen auf dem Boden.
In diesem Artikel
  1. Skoda Superb Break mit bis zu 690 Litern
  2. Volkswagen Passat Variant mit bis zu 690 Litern
  3. Skoda Octavia Break mit bis zu 640 Litern
  4. Kia Ceed Sportswagon mit bis zu 625 Litern
  5. SEAT Leon Sportstourer mit bis zu 620 Litern
  6. Mercedes-Benz E-Klasse T-Modell mit bis zu 615 Litern
  7. Alternativen

In einem Markt, in dem SUVs offenbar den Thron erobert haben und die MPVs (Vans) dadurch nahezu verschwunden sind, geraten auch Kombis durch den Erfolg dieser Fahrzeugklasse zunehmend unter Druck.

Obwohl sie gegenüber SUVs in den vergangenen zehn Jahren Marktanteile und Verkäufe eingebüßt haben, liefern Kombis weiterhin genau das, was viele Käuferinnen und Käufer suchen: Platz, Vielseitigkeit und … höhere Effizienz, bedingt durch ihr geringeres Gewicht und den niedrigeren Luftwiderstand.

Wir haben sechs Kombis mit dem größten Kofferraum zusammengestellt. Sie alle bieten bei aufgestellter zweiter Sitzreihe und bis zur Gepäckraumabdeckung mehr als 600 Liter Ladevolumen.

Skoda Superb Break mit bis zu 690 Litern

Der neue Skoda Superb Break ist ein Riese: Mit 4,9 m Länge bietet er erwartungsgemäß Raum für alles. Das angegebene Kofferraumvolumen beträgt 690 Liter, also 30 Liter mehr als beim Vorgänger. Bei umgelegten Rücksitzen wächst es auf 1920 Liter an – genug, um praktisch das ganze Zuhause mitzunehmen.

Zur Wahl stehen drei Antriebsarten: ein Mildhybrid-Benziner, ein Plug-in-Hybrid-Benziner und ein Diesel.

Zu beachten ist, dass das Kofferraumvolumen je nach Motorisierung unterschiedlich ausfällt. Während der Mildhybrid-Benziner und der Diesel des Superb Break jeweils 690 l bieten, kommt der Plug-in-Hybrid nur auf 510 l. „Schuld“ daran ist die unter dem Kofferraum platzierte 25,7-kWh-Batterie.

Die Preise starten bei 40 393 Euro für den Mildhybrid-Benziner (1.5 TSI mHEV, 150 PS), bei 50 320 Euro für den Diesel (2.0 TDI, 150 PS) und bei 49 117 Euro für den Plug-in-Hybrid (1.5 TSI iV, 204 PS).

Volkswagen Passat Variant mit bis zu 690 Litern

Der Volkswagen Passat ist in seiner neunten Generation ausschließlich als Kombi, also als Variant, erhältlich. Sein Kofferraum fasst 690 Liter und lässt sich durch Umklappen der Rücksitzreihe auf 1920 Liter erweitern.

Dass die Werte jenen des Skoda Superb Break entsprechen, ist kein Zufall: Beide Modelle wurden gemeinsam von Skoda entwickelt und werden im selben Werk in Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei, gebaut.

Entsprechend ist auch das Antriebsangebot identisch aufgebaut: Mildhybrid-Benziner, Plug-in-Hybrid-Benziner und Diesel. Die Leistungsspanne ist allerdings größer und reicht von 122 PS bis 272 PS. Der Passat eHybrid, der Plug-in-Hybrid, verliert ebenfalls Kofferraumvolumen und bietet 510 l.

Los geht es bei 42 711 Euro für den Mildhybrid-Benziner (1.5 eTSI, 150 PS), bei 48 937 Euro für den Diesel (2.0 TDI, 122 PS) und bei 50 617 Euro für den Plug-in-Hybrid (1.5 TSI eHybrid, 204 PS).

Skoda Octavia Break mit bis zu 640 Litern

Sollten Kombis tatsächlich denselben Weg wie die Vans gehen und aussterben, dürfte der Skoda Octavia Break wohl zuletzt verschwinden: Der tschechische Kombi ist seit mehreren Jahren in Folge der meistverkaufte in Europa.

Wie sein größerer Bruder Superb bietet auch der Octavia Break reichlich Platz. Mit knapp 4,7 m Länge fällt er etwas kompakter aus, sein Kofferraum fasst dennoch 640 l. Bei umgelegten Rücksitzen stehen bis zu 1091 l zur Verfügung.

Anders als bei den übrigen Kombis bleibt das Ladevolumen unabhängig von der Motorisierung gleich, da keine Plug-in-Hybrid-Version angeboten wird. Verfügbar sind Mildhybrid-Benziner, Benziner und Diesel.

Die Preise beginnen bei 31 726 Euro für den Benziner (1.5 TSI, 116 PS), bei 36 282 Euro für den Diesel (2.0 TDI, 116 PS) und bei 34 630 Euro für den Mildhybrid (1.5 TSI MHEV, 116 PS).

Kia Ceed Sportswagon mit bis zu 625 Litern

Der Kia Ceed Sportswagon nähert sich dem Ende seiner Laufbahn: Er kam 2018 auf den Markt, und die nächste Generation wurde bereits auf Erlkönigfotos gesichtet.

Mit 4,6 m Länge ist er 30 cm kürzer als die beiden zuvor genannten Kombis und eine Klasse darunter angesiedelt. Sein Kofferraum ist dennoch sehr groß: 625 l lassen sich bei umgeklappten Sitzen auf 1694 l ausbauen.

Allerdings gilt das nur für den Benziner. Beim Plug-in-Hybrid des Ceed Sportswagon sinkt das Ladevolumen erneut deutlich – auf lediglich 437 Liter.

Der Benziner (1.0 T-GDI, 100 PS) ist ab 26 650 Euro erhältlich, der Plug-in-Hybrid (1.6 GDI PHEV, 143 PS) ab 40 700 Euro.

SEAT Leon Sportstourer mit bis zu 620 Litern

Der 2020 eingeführte SEAT Leon Sportstourer liegt beim Kofferraum nur fünf Liter hinter dem Ceed Sportswagon: Er fasst 620 Liter, die sich auf bis zu 1450 Liter erweitern lassen.

Nach der jüngsten Überarbeitung ist der Leon mit drei Antriebsarten erhältlich: Benziner, Diesel und Plug-in-Hybrid-Benziner. Die Leistung reicht von 115 PS bis 204 PS. Wie bei den anderen Kombis fällt der Kofferraum im Plug-in-Hybrid kleiner aus und beträgt 470 l.

Außerdem hat der spanische Kombi ein sportlicher gezeichnetes Schwestermodell, außen wie innen: den CUPRA Leon Sportstourer. Seine Motoren leisten zwischen 150 PS und 272 PS. Ein Blick darauf lohnt sich.

Die Preise starten bei 33 749 Euro für den Benziner (1.5 TSI, 115 PS), bei 36 430 Euro für den Diesel (2.0 TDI, 115 PS) und bei 43 495 Euro für den Plug-in-Hybrid (1.5 eHybrid, 204 PS).

Beim CUPRA Leon Sportstourer beginnt die Preisliste bei 38 918 Euro für den Benziner (1.5 TSI, 150 PS), bei 44 348 Euro für den Diesel (2.0 TDI, 150 PS) und bei 46 738 Euro für den Plug-in-Hybrid (1.5 e-Hybrid, 204 PS).

Mercedes-Benz E-Klasse T-Modell mit bis zu 615 Litern

Der große Kombi von Mercedes-Benz blickt auf eine lange Tradition besonders geräumiger Kofferräume zurück. Auch die im vergangenen Jahr eingeführte neue Generation der E-Klasse als T-Modell enttäuscht in dieser Hinsicht nicht.

Knapp fünf Meter Fahrzeuglänge ergeben 615 l Kofferraumvolumen. Nach dem Umlegen der Sitze sind es 1830 Liter.

Für die E-Klasse stehen vier Antriebsvarianten bereit: Mildhybrid-Benziner, Mildhybrid-Diesel, Plug-in-Hybrid-Benziner und Plug-in-Hybrid-Diesel. Die Leistung reicht von 163 PS bis 595 PS, womit sie der stärkste Kombi in dieser Auswahl ist.

Die Preise beginnen bei 66 100 Euro für den Mildhybrid-Diesel (2.0 d, 163 PS), bei 67 650 Euro für den Mildhybrid-Benziner (2.0 turbo, 204 PS), bei 77 000 Euro für den Plug-in-Hybrid-Benziner (2.0 turbo, 313 PS) und bei 79 000 Euro für den Plug-in-Hybrid-Diesel (2.0 d, 313 PS).

Für die Plug-in-Hybrid-Versionen starten die Preise bei 74 050 Euro (Benzin) und 76 050 Euro (Diesel).

Alternativen

Zum Glück gibt es weiterhin weitere Kombis am Markt. Auch wenn sie es nicht in diese Auswahl geschafft haben, bieten sie sowohl für Passagiere als auch für Gepäck viel Platz.

Dazu zählen etwa der Peugeot 308 SW, Ford Focus SW, Opel Astra Sports Tourer, Toyota Corolla Touring Sports, Volvo V60 oder der neue Audi A5 Avant:

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Markus Höller

Markus Höller ist gelernter Kfz-Technikermeister aus dem Burgenland und beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit moderner Fahrzeugdiagnose, Service und Reparatur. Sein besonderes Interesse gilt der E-Mobilität, der Fahrzeugtechnik im ländlichen Raum sowie praxisnahen Tipps für Autofahrerinnen und Autofahrer im Burgenland.

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