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Alfa Romeo Tonale 2026: Überarbeitung und weiterer Plug-in-Hybrid vorgestellt

Grüner Alfa Romeo Tonale 2026 Elektro-SUV auf einer Autoshow, stehend an Ladestation, moderne Ausstellung.
In diesem Artikel
  1. Agileres Fahrverhalten des Alfa Romeo Tonale
  2. Ein weiterer Plug-in-Hybrid
  3. Tonale: Modellpalette und Marktstart

Alfa Romeo hat die Überarbeitung des Tonale vorgestellt. Das SUV soll dadurch konkurrenzfähiger werden, ohne seine italienische Marken-DNA aufzugeben. Äußerlich wurden die Proportionen leicht angepasst. Der Scudetto, also der Kühlergrill an der Front, zeigt sich nun in einer dreidimensionalen, konkaven Form, die stärker an den 33 Stradale erinnert.

Bei den Leuchteinheiten bleibt der „3+3“-Stil erhalten, das Erscheinungsbild wurde jedoch horizontaler gestaltet. Neu sind auch die Felgen, die in Größen von 17 bis 20 Zoll erhältlich sind. Das Logo bekommt einen schwarz-weißen Hintergrund und folgt damit der Strategie, die mit dem Alfa Romeo Junior begonnen hat.

Noch deutlicher fällt die Weiterentwicklung im Innenraum aus. Zur Wahl stehen neue Bezüge aus rotem Leder oder zweifarbigem Alcantara in kontrastierendem Schwarz und Weiß. Die „Cannelloni“-Sitze mit sichtbaren Nähten unterstreichen den Qualitätseindruck. Die Mittelkonsole des Tonale wurde ebenfalls neu gestaltet und besitzt jetzt einen Drehschalter zur Bedienung des Getriebes.

Für den neuen Tonale ist eine Harman-Kardon-Soundanlage mit 470 W und 14 Lautsprechern erhältlich, die das Ambiente an Bord deutlich verbessern kann.

Auch nach der Überarbeitung bleiben die beiden digitalen Displays erhalten: Die Instrumentenanzeige misst 12,3 Zoll, der Infotainment-Bildschirm 10,25 Zoll. Drahtloses Apple CarPlay und Android Auto gehören ebenso zur Serienausstattung wie Fernaktualisierungen per OTA.

Agileres Fahrverhalten des Alfa Romeo Tonale

Beim Alfa Romeo Tonale 2026 wurde das Fahrwerk überarbeitet, um die Stabilität und das Ansprechverhalten zu verbessern. Die Lenkung bleibt mit einer Übersetzung von 13,6:1 die direkteste im Segment. Vierkolbenbremsen von Brembo sind serienmäßig an Bord.

Für die Federung stehen elektronische Dämpfer mit Dual Stage Valve (DSV) oder Frequency Selective Damping (FSD) zur Verfügung. Sie sollen einen optimierten Ausgleich zwischen Komfort und Dynamik bieten. Die Plug-in-Hybridversionen verfügen über Q4-Allradantrieb und ein Brake-by-Wire-System, ähnlich wie Giulia und Stelvio.

Ein weiterer Plug-in-Hybrid

Sämtliche Antriebe des Alfa Romeo Tonale erfüllen nun die Abgasnorm Euro 6E-bis. Zum Angebot gehört ein Mild-Hybrid mit 1,5-Liter-Motor und 175 PS, also 15 PS mehr als bisher. Die Kraft gelangt über ein Siebengang-Doppelkupplungsautomatikgetriebe an die Vorderräder.

Wer Wert auf Wirtschaftlichkeit legt, kann weiterhin den 1,6-Liter-Diesel mit 130 PS wählen. An der Spitze des Angebots steht der Plug-in Hybrid Q4, der künftig mit zwei kombinierten Höchstleistungen erhältlich ist: 190 PS und 270 PS, Letzteres 10 PS weniger als zuvor. Der Antrieb erfolgt stets auf alle vier Räder über ein Sechsgang-Automatikgetriebe. Ob sich die rein elektrische Reichweite verbessert hat, bleibt offen.

Tonale: Modellpalette und Marktstart

Für den Alfa Romeo Tonale stehen künftig acht Farbtöne zur Wahl. Darunter sind drei neue Metallicfarben: Rosso Brera, Verde Monza und Giallo Ocra. Ein optional schwarz lackiertes Dach sorgt für einen noch ausgeprägteren Farbkontrast.

Der neue Tonale wird in vier Ausführungen angeboten: Tonale, Sprint, Ti und Veloce. Für alle verspricht die Marke eine großzügige Ausstattung.

An der Spitze der Modellpalette steht das Einführungsmodell Sport Speciale, das sich durch exklusive Details abhebt. Dazu zählen Sitze aus schwarz-weißem Alcantara, kontrastierende weiße Nähte und Brembo-Bremssättel in glänzendem Schwarz.

Offiziell präsentiert wurde der Tonale in Pisa, einer Stadt als Symbol für Kunst und Technologie. Auf Europas Straßen soll er im ersten Halbjahr 2026 kommen; die Preise sollen sich an jenen der aktuellen Modellpalette orientieren.

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Markus Höller

Markus Höller ist gelernter Kfz-Technikermeister aus dem Burgenland und beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit moderner Fahrzeugdiagnose, Service und Reparatur. Sein besonderes Interesse gilt der E-Mobilität, der Fahrzeugtechnik im ländlichen Raum sowie praxisnahen Tipps für Autofahrerinnen und Autofahrer im Burgenland.

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