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Die fünf günstigsten neuen Elektroautos in Portugal

Weißes Elektroauto mit modernem Design steht in einem hellen, minimalistischen Ausstellungsraum.
In diesem Artikel
  1. Dacia Spring – ab 16.900 Euro
  2. Leapmotor T03 – ab 18.985 Euro
  3. BYD Dolphin Surf – ab 20.865 Euro
  4. Citroën ë-C3 – ab 23.300 Euro
  5. FIAT Grande Panda – ab 23.547 Euro

Der hohe Anschaffungspreis zählt weiterhin zu den grössten Hürden beim Kauf eines neuen Elektroautos. In den vergangenen Monaten sind jedoch mehrere Modelle auf den Markt gekommen, deren Einstiegspreise unter 25.000 Euro liegen.

Der 2021 eingeführte Dacia Spring war Vorreiter dieser neuen Generation leistbarer Elektroautos, deren Ziel es ist, Elektromobilität breiter zugänglich zu machen. Vier Jahre später steht das Dacia-Modell noch immer an der Spitze der günstigsten Elektroautos am Markt.

Beim Preis kann ihm zwar weiterhin kein anderes Modell das Wasser reichen, doch der Spring ist nicht länger allein. Deshalb haben wir die fünf günstigsten neuen Elektroautos zusammengestellt, die derzeit in Portugal erhältlich sind.

Dacia Spring – ab 16.900 Euro

Der 2021 auf den Markt gebrachte Dacia Spring wurde 2024 umfassend überarbeitet. Dabei erhielt er ein neues Exterieurdesign, einen stärker digitalisierten Innenraum und wichtige Sicherheitsverbesserungen, mit denen er die neuen Anforderungen der Europäischen Union erfüllt.

Zur Wahl stehen zwei Antriebsvarianten: Das Basismodell verfügt über einen Elektromotor mit 33 kW (45 PS) und 125 Nm, darüber rangiert eine Ausführung mit 48 kW (65 PS) und 113 Nm.

Beide Varianten nutzen unverändert eine Lithium-Ionen-Batterie (NMC) mit 26,8 kWh nutzbarer Kapazität, die unter den Rücksitzen eingebaut ist. Unabhängig von der Version ermöglicht sie eine Reichweite von bis zu 225 Kilometern.

Als Essential mit 45 PS startet der Spring bei 16.900 Euro. Die stärkere Expression-Version mit 65 PS beginnt bei 18.900 Euro.

Leapmotor T03 – ab 18.985 Euro

Der Leapmotor T03 ist das kleinste Elektroauto der chinesischen Marke. Er ist bereits in Portugal verfügbar, wurde von uns schon getestet und kostet ab 18.985 Euro.

Obwohl er nur 3,6 m lang ist, bietet er vier Personen Platz und verfügt über einen Kofferraum mit 210 Litern Volumen. Das genügt für die Anforderungen im Stadtverkehr.

Zu den „Annehmlichkeiten“ des Leapmotor T03 gehören ein digitales Kombiinstrument, ein Panoramadach und ein 10,1-Zoll-Multimediadisplay. Angeboten wird er ausschliesslich mit einem Elektromotor, der 70 kW (95 PS) sowie ein maximales Drehmoment von 158 Nm leistet.

Die Energie speichert eine NMC-Batterie (Nickel, Mangan, Kobalt) mit 37,3 kW. Damit erreicht das Modell laut Hersteller bis zu 265 km Reichweite im kombinierten WLTP-Zyklus und bis zu 395 km im Stadtverkehr.

BYD Dolphin Surf – ab 20.865 Euro

Der BYD Dolphin Surf ist der jüngste Neuzugang in dieser Übersicht. Er ist gerade erst in Portugal „gelandet“ und wurde erstmals auf der ECAR Show 2025 der Öffentlichkeit präsentiert. Die Preise beginnen bei 20.865 Euro.

Mit knapp vier Metern Länge bleibt seine Ausrichtung als Stadtauto klar erkennbar, denn er bietet nur vier Insassen Platz. Dafür fällt der Kofferraum mit 308 Litern konkurrenzfähig aus.

Serienmässig sind ein 10,1-Zoll-Multimediabildschirm und ein digitales Kombiinstrument an Bord. Für den Dolphin Surf stehen zwei LFP-Batterien zur Verfügung: eine 30-kWh-Batterie, die ausschliesslich in der Basisversion angeboten wird, sowie eine Einheit mit 42,3 kWh.

Die kleinere Batterie ermöglicht 220 km Reichweite im kombinierten WLTP-Zyklus beziehungsweise bis zu 356 km im Stadtverkehr. Mit dem grösseren Akku steigen diese Werte auf 322 km im kombinierten Zyklus und 507 km im urbanen Betrieb.

Citroën ë-C3 – ab 23.300 Euro

Der neue Citroën ë-C3 war das erste Modell der jüngsten Stellantis-Offensive für leistbare Elektroautos. Auf dem portugiesischen Markt ist er ab 23.300 Euro erhältlich; in Kürze folgt eine Version mit geringerer Reichweite für 19.990 Euro. Bis dahin bleibt unser Test der reichweitenstärkeren Ausführung:

Auf Basis der Smart Car Platform positioniert sich der Citroën ë-C3 eindeutig als Crossover. Sein Innenraum ist schlicht gestaltet, aber funktional. Optional erhältlich sind unter anderem ein 10,25-Zoll-Touchscreen, eine Klimaautomatik und eine Rückfahrkamera.

Der ë-C3 kombiniert einen 83-kW-Motor (113 PS) mit einer Batterie von 44 kWh Kapazität. Damit verspricht er bis zu 314 km Reichweite und einen kombinierten Verbrauch von 17,7 kWh/100 km im WLTP-Zyklus.

In einigen Monaten soll die erwartete günstigere Variante folgen. Mit einer kleineren Batterie von rund 30 kWh und lediglich 200 km Reichweite wird sie den Einstiegspreis des ë-C3 auf 19.990 Euro senken.

FIAT Grande Panda – ab 23.547 Euro

Der FIAT Grande Panda folgt derselben Philosophie und nutzt dieselben technischen Lösungen wie der Citroën ë-C3. Sein retro-futuristisches Design hebt ihn jedoch ab und greift mit zahlreichen Details den ursprünglichen Panda auf.

Neben einem Hybridantrieb ist der Grande Panda auch elektrisch erhältlich. Diese Version verbindet einen 83-kW-Motor (113 PS) mit einer 44-kWh-Batterie und kommt im kombinierten WLTP-Zyklus auf bis zu 320 km Reichweite.

Die Preise beginnen bei 23.547 Euro für die RED-Version. Die besser ausgestattete Variante La Prima startet bei 26.457 Euro.

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Markus Höller

Markus Höller ist gelernter Kfz-Technikermeister aus dem Burgenland und beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit moderner Fahrzeugdiagnose, Service und Reparatur. Sein besonderes Interesse gilt der E-Mobilität, der Fahrzeugtechnik im ländlichen Raum sowie praxisnahen Tipps für Autofahrerinnen und Autofahrer im Burgenland.

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