Die Produktion des Bugatti Bolide ist abgeschlossen: Das 40. Exemplar ist fertig und beendet ein Projekt, das den W16-Motor in einem ausschließlich für die Rennstrecke entwickelten Fahrzeug bis an seine Grenzen brachte.
Der Bolide ging aus dem Prototyp „What If“ hervor und wurde seit 2021 weiterentwickelt. Dabei sollte er dieselben Qualitätsstandards wie die Straßenmodelle erfüllen, ohne den uneingeschränkten Fokus auf die Leistung aufzugeben.
Bugatti Bolide: Erprobung auf der Rennstrecke
Im Jahr 2023 bestätigte die Marke das Projekt in Le Mans: Auf der langen Mulsanne-Geraden erreichte Andy Wallace 350 km/h. Dieser entscheidende Moment zeigte, dass sich das Vorhaben tatsächlich verwirklichen ließ.
Bis 2024 dauerten die Tests an, wobei die Tage auf der Rennstrecke minutengenau geplant waren. Jede Testfahrt half dabei, das Fahrverhalten abzustimmen und sicherzustellen, dass sämtliche Komponenten die Kriterien von Molsheim erfüllten.
Abschied vom Bolide in Blautönen
Das letzte Exemplar des Bugatti Bolide hat eine besondere Geschichte: Bestellt wurde es von einem der Marke nahestehenden Sammler, der sich von seinem eigenen Type 35 inspirieren ließ. Entstanden ist eine exklusive Kombination aus Blautönen, die einen direkten Bezug zum Motorsport-Erbe von Bugatti herstellt.
Der abschließende Bolide vereint „Black Blue“ und „Special Blue Lyonnais“ mit einem Alcantara-Interieur in „Lake Blue“ und Nähten in „Light Blue Sport“.
Übergabe des letzten Bugatti Bolide
Die Übergabe fand im Atelier in privatem Rahmen statt. Für diesen symbolträchtigen Moment kamen das Team und der Kunde zusammen.
Mit dem auf nur 40 Exemplare limitierten Bolide endet ein weiteres Kapitel für die Marke aus Molsheim – sehr wahrscheinlich ihr bisher extremstes.






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