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Toyota beim Kenshiki 2025: Strategie für Elektroantrieb, Verbrennungsmotoren und Wasserstoff

Weißes Toyota Elektroauto mit futuristischem Design in modern gestaltetem Ausstellungsraum.
In diesem Artikel
  1. Toyotas Elektrooffensive mit drei Modellen
  2. Verbrennungsmotoren: Ja, aber …
  3. Einsatz für Wasserstoff

Es wirkt beinahe wie eine Provokation gegenüber Europa: Toyota hat erneut Brüssel, das Zentrum der europäischen Entscheidungen, als Schauplatz gewählt, um beim Kenshiki Forum 2025 seine Zukunftsvision vorzustellen. Die Strategie setzt stark auf Elektrifizierung, lässt Verbrennungsmotoren aber weiterhin eine Rolle spielen.

Von einer Provokation könne keine Rede sein, versicherten die Verantwortlichen von Toyota. „Wir sind eine globale Marke und müssen für alle mitdenken und Lösungen anbieten“, sagte Shinichi Yasui, Vizepräsident von Toyota Motor Europe, gegenüber Razão Automóvel. Er erinnerte daran, dass „77 % der in Europa verkauften Toyota-Fahrzeuge in Europa hergestellt werden“.

Auf dieser weltweiten Präsenz und dem Gedanken einer „Mobilität für alle“ baut Toyotas vorgestellte Strategie auf. Dieser Satz dürfte zu den am häufigsten wiederholten Aussagen der japanischen Verantwortlichen gehört haben. Die wichtigsten Neuheiten zeigen wir in diesem Video:

Toyotas Elektrooffensive mit drei Modellen

Toyota will in den kommenden zwei Jahren sechs rein elektrische Modelle auf den Markt bringen. Das erste Trio zeigte sich bereits beim Kenshiki Forum: Toyota Urban Cruiser, bZ4X und CH-R+. Im nächsten Jahr folgen weitere Modelle von Toyota und Lexus, der Luxusmarke des japanischen Konzerns.

Die meiste Aufmerksamkeit zog dabei der CH-R+ auf sich, für den eine Reichweite von mehr als 600 km angekündigt wird. Der Urban Cruiser wurde hingegen als das günstigste Elektroauto der Marke vorgestellt. Preise stehen noch nicht fest, für die Einstiegsversionen dürften sie jedoch 32.000 Euro inklusive Mehrwertsteuer nicht überschreiten.

Verbrennungsmotoren: Ja, aber …

Toyotas Botschaft ist nicht neu: Für die Marke sind nicht Verbrennungsmotoren der „Feind des Planeten“, sondern Treibhausgase. „Das Wichtigste ist, dass wir die Klimaneutralität erreichen“, erklärte Shinichi Yasui, Vizepräsident von Toyota Motor Europe, gegenüber Razão Automóvel. Dafür „setzen wir auf alle Technologien“.

Auf dieser Grundlage sprach die japanische Marke erneut über die Entwicklung ihrer neuen Familie von Verbrennungsmotoren sowie über die Fortschritte bei synthetischen Kraftstoffen. Alle Einzelheiten sind im hervorgehobenen Video zu sehen.

Einsatz für Wasserstoff

Bei kaum einer Technologie überwiegen die Zweifel die Gewissheiten so deutlich wie hier. Die Schwierigkeiten bei Herstellung, Speicherung und Transport von Wasserstoff sind weiterhin ungelöst. Dennoch bekräftigt Toyota sein Engagement für diese Technologie.

Beim Kenshiki Forum wurde eine neue Generation der Wasserstoff-Brennstoffzelle vorgestellt. Sie ist 50 % günstiger, 25 % effizienter und leistungsstärker. Der japanische Hersteller gibt eine wartungsfreie Lebensdauer von mehr als einer Million Kilometern an.

Für Europa hofft Toyota, dass der AFIR-Plan die Einführung dieser Technologie beschleunigen kann, insbesondere im Güterverkehr. Der Plan sieht vor, entlang europäischer Korridore alle 150 km Tankstellen einzurichten.

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Markus Höller

Markus Höller ist gelernter Kfz-Technikermeister aus dem Burgenland und beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit moderner Fahrzeugdiagnose, Service und Reparatur. Sein besonderes Interesse gilt der E-Mobilität, der Fahrzeugtechnik im ländlichen Raum sowie praxisnahen Tipps für Autofahrerinnen und Autofahrer im Burgenland.

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