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Porsche: Mögliches neues Hypercar als Nachfolger des 918 Spyder

Silberner Porsche 918 Spyder Supersportwagen in einem Showroom neben einer Ladestation für Elektroautos.
In diesem Artikel
  1. Porsche prüft einen Nachfolger für den 918 Spyder
  2. Porsche-Hypercar wohl nicht rein elektrisch
  3. Porsche setzt bei SUVs wieder auf Verbrennungsmotoren

Für Porsche verlief das Jahr 2025 alles andere als einfach. Der Gewinn der Stuttgarter Marke sank um 92,7 %: Nach 5,64 Milliarden Euro im Jahr 2024 blieben im vergangenen Jahr nur noch 413 Millionen Euro übrig.

Um diese Entwicklung umzukehren, hat Porsche bereits einen Plan auf den Weg gebracht. Der neue Vorstandsvorsitzende Michael Leiters kündigte nach nur 70 Tagen im Amt an, dass künftig Exklusivität statt Absatzvolumen Vorrang haben soll. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Segmenten mit höheren Gewinnmargen.

Porsche prüft einen Nachfolger für den 918 Spyder

Die Strategie lässt Raum für die Entwicklung eines neuen Hypercars als Nachfolger des 918 Spyder. Mit der Vorstellung der vollelektrischen Studie Mission X hatte Porsche diese Möglichkeit bereits 2023 ausgelotet, das Fahrzeug ging jedoch nie in Produktion. Der Grund war die begrenzte Nachfrage nach solchen rein elektrischen Hochleistungsfahrzeugen. Darüber wurde auch im jüngsten Podcast „Auto Rádio“ von Razão Automóvel gesprochen.

Leiters erklärte dazu: „Wir erwägen, unser Produktportfolio zu erweitern, um in Segmenten mit höheren Margen zu wachsen. In diesem Zusammenhang prüfen wir Modelle und Derivate, die oberhalb unserer aktuellen zweitürigen Sportwagen (911) und auch oberhalb des Cayenne positioniert sind.“

Dahinter könnten zwei unterschiedliche Vorhaben stehen: zum einen exklusivere, luxuriösere und teurere Versionen des 911, die theoretisch über den aktuellen Sportwagen der Baureihe angesiedelt wären. Zum anderen wäre ein vollkommen neues Fahrzeug denkbar – ein Supercar oder Hypercar als Konkurrent zu Modellen von Ferrari und Lamborghini.

Porsche-Hypercar wohl nicht rein elektrisch

Sollte Porsche die zweite Möglichkeit verfolgen, wäre ein vollelektrisches Modell kaum zu erwarten. Denn wie schon beim Mission X ist die Nachfrage weiterhin minimal oder gar nicht vorhanden.

Immer weniger Hersteller setzen auf elektrische Sportwagen. Ein Beispiel ist Lamborghini: Die italienische Marke hat ihr erstes Elektroauto vor Kurzem gestrichen. Stattdessen hält sie an Hybriden fest, wie die neuen Temerario und Revuelto zeigen, die weiterhin über einen V8 beziehungsweise einen V12 verfügen.

Porsche setzt bei SUVs wieder auf Verbrennungsmotoren

Bei Porsche zeichnet sich eine ähnliche Entwicklung ab. Die Elektrifizierungsstrategie bringt nicht den erwarteten Ertrag, weshalb die Marke ihre Ambitionen zurückgenommen hat. Als Ergänzung zur ausschließlich elektrischen zweiten Generation des Macan soll ein neues SUV mit Verbrennungsmotor auf den Markt kommen.

Auch das dreireihige SUV, das oberhalb des Cayenne positioniert werden soll und vorerst als K1 bekannt ist, wird anders als ursprünglich geplant nicht ausschließlich elektrisch angeboten. Stattdessen soll es mit Verbrennungsmotoren in Verbindung mit Hybridsystemen erscheinen.

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Markus Höller

Markus Höller ist gelernter Kfz-Technikermeister aus dem Burgenland und beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit moderner Fahrzeugdiagnose, Service und Reparatur. Sein besonderes Interesse gilt der E-Mobilität, der Fahrzeugtechnik im ländlichen Raum sowie praxisnahen Tipps für Autofahrerinnen und Autofahrer im Burgenland.

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