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BMW M3 Touring 24H: Vom Aprilscherz zum echten Rennwagen

Weißer BMW M3 Touring Rennwagen mit Leuchtdetails, schwarzem Dach und sportlichen Felgen in moderner Garage.
In diesem Artikel
  1. BMW M3 Touring 24H: Vom Aprilscherz zum Rennwagen
  2. Technik und Aerodynamik des BMW M3 Touring 24H
  3. Ziel: 24 Stunden Nürburgring

Man sagt, im Scherz liege oft ein Stück Wahrheit. Genau aus einer solchen Späßeinlage ist nun ein neuer Rennwagen von BMW entstanden, der soeben vorgestellt wurde.

BMW M3 Touring 24H: Vom Aprilscherz zum Rennwagen

Vor fast einem Jahr, am 1. April 2025, tauchten auf den Social-Media-Kanälen von BMW M Motorsport erstmals Bilder eines BMW M3 Touring für den Renneinsatz auf. Die Erwartungen der Fans stiegen rasant – und wurden kurz darauf ebenso schnell „zerstört“, als ihnen das Datum und damit der Aprilscherz bewusst wurden.

BMW M bemerkte allerdings, wie positiv die Fans reagierten. Daraufhin beschloss die Marke, aus dem Scherz Wirklichkeit zu machen. Das Ergebnis ist der auf den Bildern gezeigte BMW M3 Touring 24H: Er ist bereit für den Renneinsatz und soll bereits in wenigen Wochen debütieren.

Technik und Aerodynamik des BMW M3 Touring 24H

Die Rennversion des M3 Touring entstand in nur acht Monaten und nutzt exakt dieselbe technische Basis wie der M4 GT3 EVO, der derzeit bei den wichtigsten Langstreckenrennen antritt.

Unter der Motorhaube arbeitet damit eine Weiterentwicklung des Reihensechszylinders S58 aus dem Straßenmodell. Der 3,0-Liter-Motor mit Biturbo-Aufladung leistet bis zu 590 PS.

Die Kombi-Silhouette stellte die Entwickler außen vor zusätzliche aerodynamische Herausforderungen: Sie wirkte sich sowohl auf die mögliche Höchstgeschwindigkeit auf Geraden als auch auf die aerodynamische Effizienz in schnellen Kurven aus. Deshalb musste BMW M den riesigen, vom M4 GT3 EVO übernommenen Heckflügel weiter von der Karosserie abrücken und dafür neue Schwanenhals-Halterungen entwickeln.

Mit Heckflügel ist der M3 Touring 24H dadurch 200 mm länger und 32 mm höher als der M4 GT3 EVO.

Ziel: 24 Stunden Nürburgring

Seinen ersten Auftritt absolviert der BMW M3 Touring 24H bereits am kommenden Wochenende beim nächsten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie auf dem Nürburgring. Dieser Einsatz dient als Test für das eigentliche Ziel des Projekts: den Start beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring vom 14. bis 17. Mai in der Klasse SPX. Die M4 GT3 EVO, die um den Gesamtsieg kämpfen, treten hingegen in der Hauptkategorie SP9 an.

Eingesetzt wird der M3 Touring 24H vom Team Schubert Motorsport. Am Steuer wechseln sich vier Werksfahrer der Marke ab: Jens Klingmann, Ugo de Wilde, Connor De Phillippi und Neil Verhagen.

Für dieses erste Vorbereitungsrennen trägt der Super-Kombi von BMW ein besonderes Detail: In seine Lackierung sind mehrere Fan-Kommentare aus dem ursprünglichen Beitrag vom 1. April eingebunden, der den Anstoß für das Projekt gab. Für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist eine neue Gestaltung vorgesehen.

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Markus Höller

Markus Höller ist gelernter Kfz-Technikermeister aus dem Burgenland und beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit moderner Fahrzeugdiagnose, Service und Reparatur. Sein besonderes Interesse gilt der E-Mobilität, der Fahrzeugtechnik im ländlichen Raum sowie praxisnahen Tipps für Autofahrerinnen und Autofahrer im Burgenland.

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