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Land Rover Defender Works V8 Trophy: Hommage an legendäre Expeditionen

Gelber Land Rover Defender Trophy V8 mit schwarzem Dach und robusten Offroad-Reifen in moderner Ausstellungshalle.

Der Land Rover Defender Works V8 Trophy würdigt das Erbe jener Expeditionen, die Mensch und Maschine über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg an ihre Grenzen brachten: Camel Trophy und die Nachfolgeveranstaltung G4 Challenge, die zwischen 1980 und 1998 sowie 2003 und 2006 ausgetragen wurden.

Diese Expeditionen führten rund um den Globus und erlangten Berühmtheit für ihre kompromisslose Härte – sowohl für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer als auch für die Fahrzeuge.

Abgesehen von der ersten Ausgabe der Camel Trophy wurden alle weiteren Veranstaltungen von Land Rover unterstützt. Beinahe jedes Modell der Marke war dabei vertreten: vom Series III über Defender 90 und 110 bis hin zu Discovery, Range Rover und sogar dem kompakten Freelander.

Land Rover Trophy

Für dieses Jahr organisiert Land Rover mit der Land Rover Trophy einen neuen Wettbewerb, der sich an den historischen Veranstaltungen orientiert. Austragungsort ist Eastnor Castle im Vereinigten Königreich.

Die Teilnehmenden erhalten individuelle Trainingseinheiten mit Fachleuten, die ihnen helfen, Fähigkeiten und Techniken für extremes Fahren im eigenen Fahrzeug auszubauen. Anschließend können sie das Gelernte bei den verschiedenen zu bewältigenden Prüfungen unter Beweis stellen.

Im Wettbewerb können mehrere Auszeichnungen errungen werden, die in eine Gesamtwertung einfließen. Der Sieger oder die Siegerin erhält einen Hauptpreis, der in einigen Monaten bekannt gegeben wird. Für ein derart extremes Event braucht es selbstverständlich ein entsprechend geeignetes Fahrzeug.

Land Rover Defender Works V8 Trophy

Ausgehend vom Land Rover Defender Works V8 (2012-2016) hat Land Rover Classic die Trophy-Modelle umfassend für sämtliche Hindernisse des Events vorbereitet – ganz wie die Defender, die einst bei den Expeditionen eingesetzt wurden. Sie wurden dafür „bis an die Zähne bewaffnet“.

Zusatzausstattung für harte Geländeeinsätze

Zur zusätzlichen Ausrüstung zählen eine Frontseilwinde, ein außenliegender Überrollbügel, ein Dachgepäckträger, Unterfahrschutz, ein vorderer Schutzbügel, ein erhöhter Lufteinlass, zusätzliche LED-Leuchten sowie spezielle Schlammreifen der Dimension 235/85 R16.

An Leistung mangelt es ihm nicht: Der Land Rover Defender Works V8 Trophy wird von einem 5,0-l-Saugmotor-V8 angetrieben, der 405 PS und 515 Nm Drehmoment liefert. Gekoppelt ist er an ein Achtgang-Automatikgetriebe von ZF. Der Allradantrieb verfügt selbstverständlich über ein zweistufiges Verteilergetriebe, verstärkte Vorder- und Hinterachsdifferenziale sowie ein selbstsperrendes Mittendifferenzial.

Fahrwerk und markante Trophy-Optik

Das Fahrwerk setzt vorne wie hinten auf Starrachsen, Schraubenfedern, Teleskopstoßdämpfer und Stabilisatoren. An der Vorderachse kommen zusätzlich ein Panhardstab und Längslenker zum Einsatz, während hinten ein Dreieckslenker und ein Zugstrebenlenker verbaut sind.

Für den nostalgischen Auftritt sorgt die Karosseriefarbe Eastnor Yellow, die etwa dem bei der Camel Trophy verwendeten Farbton ähnelt. Auch die verstärkten 16-Zoll-Stahlfelgen sind in dieser Farbe lackiert. Einen Kontrast dazu bilden Kotflügel, Motorhaube und Heckklappe in Narvik Black. Abgerundet wird das Exterieurpaket durch LED-Scheinwerfer, den Heritage-Kühlergrill, das exklusive Land Rover Trophy-Logo sowie die Angabe zur Teilnahme jedes Besitzers an der Veranstaltung.

Im Innenraum dominiert Windsor-Leder mit gelben Kontrastnähten, ergänzt durch Recaro-Sportsitze. Besonders hervorzuheben ist außerdem die von Elliot Brown speziell für die Land Rover Trophy gestaltete Uhr. Moderne Akzente setzt das Infotainmentsystem von Land Rover Classic mit integrierter Navigation und Konnektivität für Mobilgeräte.

Vom Defender Works V8 Trophy werden lediglich 25 Exemplare gebaut, wobei sowohl der 90 als auch der 110 verfügbar sind. Bestellungen erfolgen direkt bei Land Rover Classic. Im Vereinigten Königreich beginnen die Preise für die 90-Version bei 195 000 Pfund, was etwa 222 600 Euro entspricht.

Im Kaufpreis ist die Teilnahme an der Land Rover Trophy bereits enthalten.

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Markus Höller

Markus Höller ist gelernter Kfz-Technikermeister aus dem Burgenland und beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit moderner Fahrzeugdiagnose, Service und Reparatur. Sein besonderes Interesse gilt der E-Mobilität, der Fahrzeugtechnik im ländlichen Raum sowie praxisnahen Tipps für Autofahrerinnen und Autofahrer im Burgenland.

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